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Bade-Saison ist Fußpilz-Saison

Gleichzeitig mit der Badesaison beginnt auch wieder die Saison des Fußpilzes. Die für die Entstehung dieser Erkrankung verantwortlichen Erreger sind mikroskopisch klein. Ihre "Lieblingsorte" sind warme und feuchte Orte -z.B. die Räume zwischen den Fußzehen. Außerdem können sie in Form von Bläschen die Fußsohle, oder auch den Fußrand (Mokassin-Form) - wo sich dann kleine trockene Schüppchen bilden - befallen.

Diese feinen Schüppchen werden verteilt: in Strümpfen, Schuhen, auf dem Teppichboden, in Sauna, Schwimmbad, etc. - überall da wo man barfuß geht. An diesen Schüppchen kann man sich erneut infizieren, da die Keime Sporen bilden, die kaum auf Desinfektionsmaßnahmen reagieren. Daher sollten stets neben einer Behandlung der betroffenen Stelle begleitende Maßnahmen durchgeführt werden, wie z.B. verwenden eines pilzabtötenden Wäschespülers, da Socken und Handtücher häufig nicht mit der Kochwäsche gewaschen werden können. So werden die Pilze schon bei niedrigeren Temperaturen abgetötet. Die Socken sollten wie das Schuhwerk auch täglich gewechselt werden. Die Schuhe können so gut trocknen, so daß die Pilze keine optimalen Bedingungen zum Wachsen haben. Außerdem empfiehlt sich die Verwendung von Desinfektionssprays - gerade bei Arbeitsschuhen die selten gewechselt werden - um die Pilze und Sporen abzutöten.

Die Füße sollten Sie möglichst trocken halten und nach jeder Wäsche gründlich trocknen, denn Pilze brauchen Feuchtigkeit zum Wachsen. Handtücher und Strümpfe sollten Sie, um eine Ansteckung zu vermeiden, mit niemandem teilen. Zur Behandlung der betroffenen Stellen bieten sich verschiedene Cremes an. Die meisten enthalten den Wirkstoff Clotrimazol und sollten zwei- bis dreimal täglich aufgetragen werden. Das Jucken hört schon nach wenigen Tagen auf aber Vorsicht: Die Keime sind hart im Nehmen und sterben erst nach langer Zeit ab. Daher ist eine Behandlungsdauer von mindestens drei Wochen angezeigt. Neuere Präparate, die z.B. die Wirkstoffe Bifonazol oder Terbinafin enthalten, wirken so lange das eine einmalige Anwendung am Tag ausreicht. Bei hartnäckigen Fällen, empfiehlt sich jedoch den Arzt aufzusuchen.